Kinder(darm)gesundheit beginnt schon vor der Geburt

 

Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Magen-Darm- Erkrankungen, Infektanfälligkeit und beispielsweise auch Autoimmun-Erkrankungen nehmen in den Industrieländern immer weiter zu. Gründe hierfür sind nicht nur in der zunehmenden Vergiftung unserer Umwelt, sondern auch im häufigen Einsatz von z.B. Antibiotika zu suchen, die die Darmflora des Menschen stark beeinträchtigen.

 

Die Darmflora der Mutter spielt nachgewiesenermaßen für die Darmflora des Kindes eine entscheidende Rolle.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft und bei der Geburt entscheidet sich, ob das Kind eine gesunde Darmflora entwickeln kann oder nicht. Hinweise auf eine gestörte Darmflora der Mutter sind Allergien, Magen-Darm-Beschwerden, Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen auf Nahrungsmittel, Hautprobleme, häufige Infekte, wiederkehrende Harnwegsentzündungen, Pilzinfektionen, Gelenkbeschwerden, Auto-Immun-Erkrankungen wie z.B. Hashimoto, usw. 

Bereits in der Schwangerschaft lässt sich durch eine gezielte Diagnostik und Therapie der Darmflora der Grundstein legen für eine intakte Darmflora des noch ungeborenen Kindes.

 

Besonders benachteiligt sind Frühgeborene sowie Kaiserschnittkinder. Bei Ihnen besteht verstärkt die Gefahr, dass sich keine gesunde Darmflora entwickelt. Blähungen und Koliken entstehen und sind der häufigste Grund für ein sogenanntes Schreikind, das möglicherweise "nur" Bauchschmerzen hat ....

 

Für die Gesundheit der Kinder sollte hier nichts dem Zufall überlassen bleiben, denn gerade die ersten 10 Tage im Leben des Kindes sind wichtig, um die Entwicklung der Darmflora in die richtige Richtung zu lenken. Durch eine Stuhluntersuchung im Labor können Störungen der Darmflora, ein sogenanntes Leaky-Gut-Syndrom (durchlässiger Darm), Entzündungen und Verdauungsschwächen aufgedeckt werden. Sie bildet die Basis für eine individuelle Therapie.